Gesellschaftszweck | Satzung

 

  1. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar wissenschaftliche, gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ gemäß den §§ 51 ff. AO.
  2. Der Zweck der Gesellschaft besteht darin:
    1. Die Kunst und die Kultur zu fördern.

a) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung der regionalen und überregionalen Musikkultur mittels Schaffung eines kontinuierlichen, künstlerischen, organisatorischen und finanziellen Rahmens in Form eines Sinfonieorchesters und eines Kammerorchesters. Die Musiker müssen nicht Mitarbeiter der SAP-Unternehmensgruppe sein. Die Verwirklichung des Satzungszwecks ist vor allem auf die Erfüllung folgender Aufgaben gerichtet:

  1. Durchführung von Konzerten;
  2. Durchführung von Orchesterreisen zwecks Knüpfen und Pflegen multikultureller Kontakte;
  3. Durchführung von mehrtägigen Orchesterprobenwochenenden zwecks kontinuierlicher musikalischer Qualitätsverbesserung;
  4. Verpflichtung qualitativ hochwertiger Solisten und Gastdirigenten;
  5. Verpflichtung engagierter Lehrkräfte für die Betreuung einzelner Instrumentengruppen zwecks kontinuierlicher musikalischer Qualitätsverbesserung;

b) Im Rahmen von Benefizkonzerten der Orchester Mittel zur Verfolgung gemeinnütziger oder mildtätiger Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. AO 1977 bereitzustellen, insbesondere zur

  1. Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere die Bekämpfung von Seuchen und seuchenähnlichen Krankheiten, auch durch Krankenhäuser im Sinne des § 67 der Abgabenordnung und von Tierseuchen;
  2. Förderung der Jugend- und der Altenhilfe;
  3. Förderung des Sports;
  4. Förderung kultureller Zwecke; dies ist die ausschließliche und unmittelbare Förderung der Kunst, die Förderung der Pflege und Erhaltung von Kulturwerten sowie die Förderung der Denkmalpflege;

– die Förderung der Kunst umfasst die Bereiche der Musik, der Literatur, der darstellenden und bildenden Kunst und schließt die Förderung von kulturellen Einrichtungen, wie Theater und Museen sowie von kulturellen Veranstaltungen, wie Konzerte und Kunstausstellungen, ein;
– Kulturwerte sind Gegenstände von künstlerischer und sonstiger kultureller Bedeutung, Kunstsammlungen und künstlerische Nachlässe, Bibliotheken, Archive sowie andere vergleichbare Einrichtungen;
– die Förderung der Denkmalpflege bezieht sich auf die Erhaltung und Wiederherstellung von Bau- und Bodendenkmälern, die nach den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften anerkannt sind; die Anerkennung ist durch eine Bescheinigung der zuständigen Stelle nachzuweisen;

  1. Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde;
  2. Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe;
  3. Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze der Länder, des Umweltschutzes, des Küstenschutzes und des Hochwasserschutzes;
  4. Zwecke der amtlich anerkannten Verbände der freien Wohlfahrtspflege (Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V., Deutscher Caritasverband e.V., Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband e.V., Deutsches Rotes Kreuz e.V., Arbeiterwohlfahrt – Bundesverband e.V., Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V., Deutscher Blindenverband e.V., Bund der Kriegsblinden Deutschlands e.V., Verband Deutscher Wohltätigkeitsstiftungen e.V., Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte e.V., Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner e.V.), ihrer Unterverbände und ihrer angeschlossenen Einrichtungen und Anstalten;
  5.  Förderung der Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge, Vertriebene, Aussiedler, Spätaussiedler, Kriegsopfer, Kriegshinterbliebene, Kriegsbeschädigte und Kriegsgefangene, Zivilbeschädigte und Behinderte sowie Hilfe für Opfer von Straftaten; Förderung des Andenkens an Verfolgte, Kriegs- und Katastrophenopfer einschließlich der Errichtung von Ehrenmalen und Gedenkstätten; Förderung des Suchdienstes für Vermisste;
  6. Förderung der Rettung aus Lebensgefahr;
  7. Förderung des Feuer-, Arbeits-, Katastrophen- und Zivilschutzes sowie der Unfallverhütung;
  8. Förderung der Betreuung ausländischer Besucher in Deutschland, Förderung der Begegnungen zwischen Deutschen und Ausländern in Deutschland, Förderung des Austauschs von Informationen über Deutschland und das Ausland sowie Förderung von Einrichtungen, soweit diese Tätigkeiten oder Einrichtungen dazu bestimmt und geeignet sind, der Völkerverständigung zu dienen;
  9. Förderung des Tierschutzes;
  10. Förderung der Entwicklungshilfe;
  11. Förderung von Verbraucherberatung und Verbraucherschutz;
  12. Förderung der Fürsorge für Strafgefangene und ehemalige Strafgefangene;
  13. Förderung der Gleichberechtigung von Männern und Frauen;
  14. Förderung des Schutzes von Ehe und Familie;
  15. Förderung der Kriminalprävention.

c) Der Gesellschaft steht es frei, durch nur einen Teil der aufgezählten Maßnahmen ihrem Zweck nachzukommen.

d) Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf niemand durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Gesellschaft kann ihre Mittel teilweise einer anderen, ebenfalls steuerbegünstigten Körperschaft oder einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zur Verwendung zu steuerbegünstigten Zwecken zuwenden.