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Samstag 12.11.2016, 19 Uhr Heidelberg Bonifatiuskirche: 1 Million Sterne

Das SAP Sinfonieorchester spielt Werke von Wolfgang Amadeus Mozart für die Aktion „Eine Million Sterne“

Wolfgang Amadeus Mozart: Serenata notturna in D-Dur, KV 239
I. Marcia. Maestoso
II. Minuetto
III. Rondo. Allegretto

Wolfgang Amadeus Mozart: Oboenkonzert in C-Dur, KV 314/285d
I. Allegro aperto
II. Andante ma non troppo
III. Rondo. Allegretto
Solist: Matthias Grünewald (Oboe)

PAUSE

Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento in D-Dur KV 136
I. Allegro

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Flöte, Harfe und Orchester in C-Dur, KV 299
I. Allegro
II. Andantino
III. Rondeau
Solisten: Doreen Maisch (Flöte), Frauke Adomeit (Harfe)
Musikalische Leitung: Johanna Weitkamp

Im Fokus der diesjährigen bundesweiten Aktion „Eine Million Sterne“ stehen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Migranten in Marokko. Durch politische Krisen, Terror und Armut in den nord- und westafrikanischen Ländern sowie im Nahen Osten steigen die Migrationszahlen. Der Weg nach Europa ist versperrt, wodurch das Land von einem Transit- und Auswanderungsland zu einem Zielland von Flüchtlingen und Migranten geworden ist. Die Caritas in Marokko berät und betreut jährlich mehr als dreitausend Hilfesuchende in mehreren Migrationszentren. Unter ihnen befinden sich einige hundert unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Migranten, denen die Caritas vor Ort eine Beratung anbietet und ihnen hilft, ihre Rechte auf Schutz, medizinische Versorgung und Zugang zu Schul- und
Berufsausbildung einzufordern. Die Spenden des Abends kommen diesem weltweiten Hilfswerk zugute.

2019 Nov/Dez – 2020 Feb Programm der Benefizkonzerte

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791): Ouvertüre „Die Zauberflöte“, KV 620

Anton Rubinstein (1829 – 1894): Zweites Cellokonzert in d-Moll, op. 96 Solist: Valeria LoGiudice

1. Allegro moderato

2. Andante

3. Allegro

PAUSE

Antonin Dvorak (1841 – 1904): Sinfonie Nr. 8 in G-Dur, op. 88

1. Allegro con brio

2. Adagio

3. Allegretto grazioso

4. Allegro ma non troppo

Musikalische Leitung: Johanna Weitkamp

Informationen zu den Mitwirkenden:

Valeria Lo Giudice (Violoncello):

Valeria Lo Giudice, geboren in Novara, studierte von 1989 bis 1998 Violoncello bei Maestro Alberto Drufuca am Conservatorio „Guido Cantelli“ in Novara (Norditalien). Von 1994 bis 2000 war sie Mitglied des Orchestra Lirico Sinfonica „Carlo Coccia“ von Novara und wirkte regelmäßig bei Opernproduktionen mit. 1998 trat sie als Solistin mit Haydns Cellokonzert in C-Dur auf, im selben Jahr gewann sie ein Stipendium beim „Concorso nazionale per studenti violoncellisti“ in Vittorio Veneto. Zum Wintersemester 1999 begann sie ihr Studium an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Roland Kuntze, welches sie im Februar 2003 im Fach Diplom Künstlerische Ausbildung erfolgreich beendete und im Aufbaustudium Solistische Ausbildung fortsetzte. Im Januar 2005 absolvierte sie ihren Abschluss. Zu dieser Zeit war sie auch Mitglied des Mozart-Kammerorchesters unter Prof. Waleri Gradow und intensivierte ihre künstlerische Ausbildung in Meisterkursen bei Victoria Yagling, Boris Baraz, Michael Flaksman, Daniel Grosgourin und Sandro Laffranchini. Im November 2000 war sie Solistin bei einem Konzert der Baden-Badener Philharmonie mit den Rokoko-Variationen von Tschaikowsky. In der Spielzeit 2001- 2002 hatte sie eine Praktikantenstelle bei der Rheinischen Philharmonie in Koblenz. Von 2003 bis 2004 war sie als Gastspielen am Nationaltheater Mannheim (Schauspielhaus) bei der Produktion „Das Kalte Herz“ beschäftigt, von 2005 bis 2007 am Schnawwl bei der Produktion „Hans und Gretchen“. Daneben war sie rege bei dem Südwest Kammerorchester Pforzheim, dem Kurpfälzisches Kammerorchester Mannheim und der Staatsphilharmonie Ludwigshafen als Aushilfe tätig. Seit Oktober 2006 unterrichtet sie an der Städtischen Musikschule Ludwigshafen, seit 2015 außerdem an der Jugendmusikschule der Gemeinde des Überwaldes und des Weschnitztales e. V. Seit Juli 2009 ist sie Mitglied und Solocellistin des SAP Sinfonieorchesters. Im Oktober 2009 spielte sie mit der SAP Kammerphilharmonie als Solistin das Cellokonzert in D-Dur von Haydn. Kammermusik spielt sie mit dem Streichquartett des SAP Sinfonieorchesters “Saporito”, mit dem Celloquartett Cellibration, dem Klaviertrio Spiritoso, dem Trio VoCello und dem Duo Arcobaleno.

 Das SAP Sinfonieorchester

Die je nach Besetzung 60 bis 90 Musiker des SAP Sinfonieorchesters setzen sich aus Mitarbeitern der SAP, deren Freunden sowie weiteren Musikern der Region Rhein-Main-Neckar zusammen. Das SAP Sinfonieorchester tritt in regionalen und überregionalen Konzerten auf, wobei grundsätzlich alle Konzerte als Benefizkonzerte konzipiert sind, deren Einnahmen vollumfänglich gemeinnützigen Zwecken zur Verfügung gestellt werden. So unterstützt das SAP Sinfonieorchester unter anderem den Kinderschutzbund, das Mehrgenerationenhaus, die Stadtmission, die Obdachlosenhilfe, die Diakonie, die Lebenshilfe und die Caritas im Raum Heidelberg-Mannheim, das Hospiz „Agape“ in Wiesloch-Walldorf, die World Childhood Foundation u.a.m. Besonderen Wert legt das SAP Sinfonieorchester darauf, auch sozial benachteiligten Menschen der Besuch der Konzerte zu ermöglichen. Der Spielplan des SAP Sinfonieorchesters ist vielfältig: klassische Orchesterwerke stehen neben ausgefallenen Formaten, Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten neben Konzerten mit hochrangigen Solisten. Filmmusik und Symphonic Rock runden das Angebot ab. Getreu seinem Motto „Making the world sound better“ strebt das SAP Sinfonieorchester danach, den Konzertbesuchern stets Klangerlebnisse von herausragender Qualität zu garantieren. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Opernliteratur: es standen bereits viele Mozart-Opern, wie „Die Zauberflöte“, „Figaros Hochzeit“, „Die Entführung aus dem Serail“ und „Don Giovanni“ auf dem Programm, aber auch „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck oder „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber. Dabei werden jugendgerechte Fassungen entwickelt, um Kinder und Jugendliche an die Welt der Oper heranzuführen. Auftrittsorte des SAP Sinfonieorchesters sind unter anderem die Stadthalle Heidelberg, die Astoria-Halle Walldorf, aber auch der Rosengarten Mannheim, das Rokokotheater Schwetzingen und weitere beliebte Konzertsäle und -kirchen. Mit Teamgeist, Vitalität und hoher Motivation setzt das SAP Sinfonieorchester ein Zeichen für die Kontinuität und Nachhaltigkeit des kulturellen Engagements der SAP SE. Es zeigt, wie man mit Präzision, Ausdauer und Disziplin ein großes Ganzes schaffen kann und verkörpert auf diese Weise die außergewöhnliche Unternehmenskultur der SAP.

Johanna Weitkamp (Musikalische Leitung)

Johanna Weitkamp studierte Hauptfach Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik in Leipzig bei GMD Prof. Olaf Koch, belegte die Dirigentenkurse des Internationalen Musikseminars in Weimar bei GMD Prof. Kurt Masur, GMD Prof. Rolf Reuter, GMD Prof. Otmar Suitner und GMD Prof. Heinz Rögner und legte das Diplom im Fach Orchesterdirigieren und im Fach Korrepetition ab. Bereits während des Studiums ging sie für zwei Spielzeiten als Solokorrepetitorin an das Theater der Stadt Meiningen. Anschließend war sie als 1.Kapellmeisterin am „Elbe-Elster-Theater“ Lutherstadt Wittenberg engagiert. Danach folgte ein Engagement am „Musiktheater im Revier“ in Gelsenkirchen, zunächst als Gastdirigentin, dann als Studienleiterin. Daneben studierte sie 1990 bis 1993 in Gelsenkirchen Wirtschaftsinformatik (FH). Nach drei Jahren Tätigkeit als Informatikerin in einem Softwarehaus für Privatbanken in Frankfurt/Main kam sie am 1.1. 1997 als Softwareentwicklerin zur SAP. Dort gründete sie das SAP Sinfonieorchester und ist seither dessen Chefdirigentin.

Informationen zu den Werken:

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

Wolfgang Amadeus Mozart wurde 1756 in Salzburg geboren. Der Vater Leopold war Vizekapellmeister am Hofe des Erzbischofs von Salzburg. Von sieben Kindern starben fünf, nur Wolfgang und Maria Anna (Nannerl) überlebten. Beide Kinder zeigten schon früh hohe musikalische Begabung. Mit vier Jahren konnte Wolfgang Klavierspielen, mit fünf begann er zu komponieren. Mit sechs Jahren machten die Eltern die ersten Reisen zu den Salons der Gesellschaft nach München und Wien. Dort trat das Wunderkind vor der Erzherzogin Maria Theresia auf. 1763 bis 1766 begab sich die Familie Mozart auf Europatournee. In London schrieb Mozart als achtjähriger seine ersten Sinfonien. Mit 13 Jahren wurde er Konzertmeister der Salzburger Hofkapelle, jedoch unbesoldet. 1771 verstarb der Fürstbischof, der Gönner Mozarts. Für die Amtseinführung des Nachfolgers Hieronymus Graf Colloredo schrieb Mozart 1772 „Il sogno di Scipione“. 1772 bekam er eine besoldete Anstellung als Konzertmeister bei Colloredo. 1773 fuhr Mozart nach Wien, doch sein Wunsch nach einer Anstellung am kaiserlichen Hof in Wien erfüllte sich nicht. Er reiste weiter nach München, wo er die Oper „La finta giardiniera“ komponierte, die ein großer Erfolg wurde, jedoch keine Anstellung einbrachte. 1777, nach dem Bruch mit Fürstbischof Colloredo reiste Mozart, angezogen durch den internationalen Ruf der „Mannheimer Schule“, nach Mannheim. Dort lernte er Constanze Weber kennen, die er später heiratete. 1779 wurde er in Salzburg Hoforganisten und Konzertmeister. Für Wien komponierte er die Oper „Die Entführung aus dem Serail“, die ein überwältigender Erfolg wurde. 1786 folgte „Die Hochzeit des Figaros“, ebenfalls ein großer Erfolg. Im Jahr darauf triumphierte Mozart mit „Don Giovanni“ in Prag. Mozarts Wunschposition am Wiener Hofe wurde 1786 mit dem italienischen Komponisten Antonio Salieri besetzt. Mozart sollte lediglich kammermusikalische Unterhaltungsmusik liefern. Das Gehalt reichte nicht für den Unterhalt der Familie. Trotz weiterer Meisterwerke wie „Cosi fan Tutte“, „La Clemenza di Tito“ und „Die Zauberflöte“ wuchsen die Schulden. „Die Zauberflöte“, eine Auftragsarbeit des Theaterdirektors Emanuel Schikaneder für dessen „Theater auf der Wieden“, war ein großer Erfolg. 1791 erkrankte Mozart jedoch schwer. Wenige Tage vor seinem Tode boten ihm ungarische Adlige und holländische Musikfreunde jährliche Subventionen an. Diese Angebote, die ihn aus seiner schlimmen finanziellen Lage gerettet hätten, kamen jedoch zu spät. Mozart starb im Dezember 1791 völlig verarmt in Wien und wurde an einem unbekannten Platz in einem Massengrab beerdigt.

Ouvertüre „Die Zauberflöte“, KV 620

Die Ouvertüre zur Oper die „Zauberflöte“ schrieb Mozart erst zwei Tage vor der Uraufführung der Oper. Zu dieser Zeit befand sich Mozart bereits in den letzten Zügen seines Lebens und auch seine finanzielle Lage war schlecht. Die Uraufführung am 30. September 1791 fand damit kurz vor Mozarts Tod statt. Nichts desto trotz ist die Oper von Fröhlichkeit geprägt. So ist auch schon die Ouvertüre in Es-Dur komponiert, die traditionelle Tonart der Liebe. Nachdem die Ouvertüre mit einem pompösen Es-Dur-Akkord beginnt und an sakrale Klänge erinnert, mündet sie sogleich in eine heiteres Allegro. Schon in der Ouvertüre werden die Themen der Oper aufgegriffen, die vielfältig ist und sowohl Drama als auch Heiterkeit und Zuversichtlichkeit erklingen lässt. Zum Ende seines Lebens ist es Mozart in Perfektion gelungen, ein Werk für Jedermann zu schreiben, das alle Alters- und Gesellschaftsschichten zu entzücken vermochte und auch heute noch vermag.

Anton Rubinstein (1829 – 1894)

Anton Rubinstein wurde 1829 geboren. Seine Eltern waren beide kulturell und musikalisch interessiert und so erhielt Rubinstein bereits mit drei Jahren seinen ersten Klavierunterricht bei seiner Mutter. Die Ausbildung, die Rubinstein in seinen Kindheits- und Jugendjahren erhielt war ausschließlich musikalisch. Dadurch, dass Rubinstein sehr begabt war und seine Eltern ihn immer zum Üben anhielten, komponierte er schon mit fünf Jahren sein erstes Stück und ging bereits mit zehn Jahren auf Konzerttournee als Pianist durch ganz Europa. Nach einer erfolgsversprechenden Jugend musste Rubinstein in den kommenden Jahren eigenständig als Pianist und Komponist Fuß fassen. Diese Zeit, die Rubinstein in Wien verbrachte, war einerseits mit finanziellen Schwierigkeiten verbunden, andererseits damit, dass seine Kompositionen von der Öffentlichkeit nur mäßig angenommen wurden. Erst als er nach Russland zurückgekehrt war, erlangte er allmählich Berühmtheit – schließlich auch über die Grenzen Russlands hinaus. Nachdem Rubinstein bei seiner Tätigkeit am Hof der Großfürstin Pawlowna sein didaktisches Talent erkannte, gründete er 1859 die Russische Musikgesellschaft und 1862 schließlich das Sankt Petersburger Konservatorium, das erste russische Konservatorium überhaupt. Nach dem erfolgreichen Aufbau des Konservatoriums und nachdem Rubinstein dieses einige Jahre geleitet und durch seine Tätigkeit als Lehrer, Leiter verschiedener kammermusikalischer Formationen und Chöre und auch als Komponist bereichert hat, entschloss er sich schließlich, diese Tätigkeit zu unterbrechen und wieder auf Konzertreisen zu gehen. Dadurch konnte er sich erneut großen Ruhm und große Bekanntheit vor allem in Europa erspielen. In seinen letzten Jahren spielte er die Konzerte vor allem zur Förderung des Sankt Petersburger Konservatoriums oder anderer wohltätiger Zwecke.

Zweites Cellokonzert in d-Moll, op. 96

Rubinstein widmete seine Cellokonzerte beide Karl Davydov, einem berühmten russischen Cellisten. Damit war Rubinstein einer der ersten bedeutenden russischen Komponisten überhaupt, die ein Cellokonzert schrieben. Durch seine europaweite Konzerttätigkeit hatte Rubinstein zur Zeit der Entstehung seines zweiten Cellokonzerts zwar bereits Kontakte zu europäischen Komponisten, Musikern und Interpreten gehabt. Trotz dieser Einflüsse und Vorbilder war es ihm ein Anliegen, dem Konzert auch einen russischen Anstrich zu geben. So kann man – wie es für Rubinstein auch in anderen Kompositionen typisch ist – in den Melodien des Cellokonzerts russische Volkslieder erkennen. Kaum hingegen Phrasen, die an die zu dieser Zeit typisch deutsche oder europäische Art und Weise des Komponierens erinnern, also an Brahms oder Beethovens Musik. Am stärksten wird Rubinsteins Anliegen eines „russischen“ Konzertes im dritten Satz des Cellokonzertes deutlich, der fast vollständig aus der Verarbeitung einer russischen Volksweise besteht.

Antonin Dvorak (1841 – 1904)

Antonín Dvorák wurde 1841 in Nelahozeves geboren. Er war von 1857-1859 Schüler der Prager Organistenschule, dann bis 1873 Bratschist in der Kapelle von Komzàk, die 1862 zum Orchester des Interimstheaters in Prag ausgebaut wurde. Durch die Empfehlungen von Hanslick und Brahms erhielt Dvorak von 1874-1878 ein österreichisches Staatsstipendium. Der Weg zum Welterfolg begann, als der Verleger Fritz Simrock in Berlin 1878 Dvoraks Klänge aus Mähren und die „Slawischen Tänze“ herausgab und die Dirigenten Hans von Bülow und Hans Richter sich für seine Werke einzusetzen begannen. Nachdem Dvorak 1873 aus dem Orchester ausgeschieden war, übernahm er die Organistenstelle an der St. Adalbertskirche in Prag. Die stets wachsende internationale Anerkennung seines Schaffens machte ihn allmählich wirtschaftlich unabhängig und führte ihn auf ausgedehnte Konzertreisen ins Ausland. Besonders ehrenvoll wurde er auch in England und in Russland gefeiert. 1890 wurde er Ehrendoktor der Universität in Cambridge und 1891 der Tschechischen Universität in Prag, im gleichen Jahr übernahm er eine Professur am Prager Konservatorium. Er führte diese Lehrtätigkeit bis an sein Lebensende weiter, unterbrochen lediglich in den Jahren 1892-1895, als er Direktor des privaten Nationalkonservatoriums in New York war. Das Prager Konservatorium bestellte Dvorak 1892 zu seinem künstlerischen Direktor und 1901 zu seinem Leiter. Dvorak starb 1904 in Prag. Der Erfolg vieler seiner Werke hat ihm ungezählte ehrenvolle Auszeichnungen in seiner Heimat und in der ganzen Welt eingebracht.

Sinfonie Nr. 8 in G-Dur, op. 88

Seine achte Sinfonie entstand, während sich Dvorak auf seinem Sommerlandsitz in Vysoká befand. Zu diesen Zeiten war Dvorak immer besonders produktiv und euphorisch, was auch seine Sinfonie widerspiegelt. Die achte Sinfonie stellt ein Bindeglied zwischen der „Alten Welt“ und der „Neuen Welt“ (nach der schließlich auch Dvoraks neunte Sinfonie benannt ist) dar und lässt schon das Neue erahnen, was sich in der Musikentwicklung allgemein, aber auch in Dvoraks eigener stilistischen Entwicklung abzeichnet. Diese neue, freiere Art zu komponieren und die Aufgabe der klassischen Form der Sinfonie kann man schon im ersten Satz erahnen, wenn die Flöte ein vogelartiges Solo spielt. Diese Phrase wirkt vielmehr improvisiert als einer starren sinfonischen Form folgend. Neben den neuen Klängen, die sicherlich auch mit der stärkeren Orientierung Dvoraks in Richtung New York und London zu tun hatten, erkennt man aber zugleich immer noch die für Dvorak typischen böhmischen Klänge. Die achte Sinfonie wurde im Februar 1890 in Prag uraufgeführt.

Do 25.07.2019, 21:00 Walldorf AQWA Seebühne

Open Air Benefizkonzert

Mit den Solisten Thomas Kiessling (Tenor), Kerstin Bauer (Sopran), Susanne Pister (Piccoloflöte), Sascha Krebs (Rocktenor) und Rainer Kraft (Rockbariton)

Musikalische Leitung: Johanna Weitkamp

Karten auf der Webseite des Veranstalters:

Sinfonieorchester in Concert

PROGRAMMFOLGE:

Wolfgang Amadeus Mozart „Die Zauberflöte“ Ouvertüre
Antonio Vivaldi Konzert für Piccoloflöte und Streichorchester RV 443
Franz Lehar „Lustige Witwe“ „Vilja“
Johann Strauss „Der Zigeunerbaron“ „Wer uns getraut“
Jacques Offenbach „Orpheus in der Unterwelt“ Ouvertüre
Franz Lehar „Die Lustige Witwe“ „Lippen schweigen“
Giuseppe Verdi „Aida“ Triumphmarsch
Giacomo Puccini „Tosca“ „E lucevan le stelle“
Giacomo Puccini „Gianni Schicchi“ “O mio babbino caro”
Puccini „Turandot“ „Nessun dorma“
Giuseppe Verdi „La Traviata“ Trinklied

Udo Jürgens „Krone der Schöpfung“
Led Zeppelin “Stairway to heaven” 
John Miles “Music was my first love”
ABBA “Thank you for the music”
ENDE

MITWIRKENDE:

Für den charismatischen Sänger Thomas Kiessling mit seiner beeindruckenden Bühnenpräsenz ist Singen ein Lebenselixier. In den 80er Jahren absolvierte er eine klassische Ausbildung zum Opernsänger. Das war in Frankfurt bei so illustren Lehrern wie Helmut Rilling und Rolf Reinhard. 1998 geschieht ein Glücksfall: Kiessling wurde für das Trio „Die jungen Tenöre“ gecastet, das bei der Ausscheidung zum Grand Prix Eurovision mitwirkte. Danach begann eine atemberaubende Karriere. Das Tenor-Trio wurde zur Keimzelle einer ganzen Pop-Klassik-Szene, die bis zu einer heute aktuellen Gruppe wie Adoro reicht. Das Ensemble war fast ununterbrochen auf Tour, drehte für’s Fernsehen, produzierte Alben und gastierte in ganz Europa. 2003 stieg Thomas Kiessling aus der Formation aus, um seinen eigenen Weg fortzusetzen. Seither arbeitet er frei und das auf unterschiedlichsten Ebenen. Er sang Opern (unter anderem „Tosca“ an der Seite von Franz Grundheber), gab jahrelang große Weihnachtskonzerte in Berlin und gastierte in der New Yorker Carnegie Hall.

Die in Trier geborenen Sopranistin Kerstin Bauer begann ihre klassische Gesangsausbildung 2008 an der Musikhochschule Köln. Im Anschluss studierte sie an der Manhattan School of Music in New York City. Kerstin übernahm u.a. die Rolle des Cupido in Orpheus in der Unterwelt von Offenbach, spielte die Susanna in Sancta Susanna von Hindemith, sowie die Eurilla in Orlando Paladino von Haydn. Außerdem war sie als Mädchen in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny von Weill zu sehen. Weitere Engagements und Konzerte führten Kerstin beispielsweise an das Eckhof-Theater Gotha, die Theater Solingen und Remscheid, die Liederhalle Stuttgart und die Carnegie Hall New York. 2015/2016 war Kerstin Teil des Ensembles von A.L. Webbers Das Phantom der Oper, der deutschen Originalproduktion am Metronom Theater Oberhausen. Von 2012 bis 2014 war Kerstin Stipendiatin des DAAD zur künstlerischen Weiterbildung in den USA, 2015 Bayreuth-Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Trier/Luxemburg.

Susanne Pister studierte Hauptfach Flöte an den Hochschulen für Musik in Düsseldorf und in Frankfurt/Main. Anschliessend ging sie für 4 Jahre als Soloflötistin an das staatliche Sinfonieorchester Joensuu in Finnland. Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland ist sie Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik in Mannheim. Sie leitet an einer Gesamtschule die Bläserklassen und gibt Flötenunterricht. Sie ist Mitglied in mehreren  Kammermusikformationen und spielt regelmäßig in verschiedenen Sinfonieorchester. Seit mehr als 10 Jahren ist Flötistin im SAP Sinfonieorchester.

Sascha Krebs erhielt seine klassische Gesangs- und Schauspielausbildung in Heidelberg und Hamburg. Sein erstes Engagement führte ihn nach Tecklenburg, wo er im Zigeunerbaron wie auch in Hair mitwirkte. Er wirkte in vielen namenhaften Musicals an der Oper Bonn und dem Wiener Raimund Theater mit, u.a. der Rocky Horror Show und Tanz der Vampire. Sascha spielte die Titelrolle in Jesus Christ Superstar in acht verschiedenen Produktionen. Als Ensemblemitglied des Mannheimer Capitol gastierte er dort mit Ladies’ Night, Einer flog übers Kuckucksnest, Jailhouse Blues, I Want It All, The Wolf With The Red Roses, HAIR, Jesus Christ Superstar in Concert, Evita u.v.m. Sascha ist auf diversen CD-Aufnahmen zu hören, darunter die Einspielungen Romeo & Julia On Ice, die Webber Gala LIVE, Tire Tracks und Musical Highlights. Darüber hinaus war Sascha Sänger der Band „B. Lyrical Joel Meets The Boss“ und „We Rock“, arbeitete mit namhaften Künstlern wie Armin Rühl (Grönemeyer), Harry Schneck (Westernhagen) und Robbee Mariano von den Söhnen Mannheims. Saschas Soloalbum „Reckless Rebel“ erschien im Juli 2005, im Dezember 2002 veröffentlichte er „Rockcastle“, nachdem sein Debütalbum „Different Ways“ im Juli 2001 erschienen war. Sascha stand seit der ersten Stunde bei dem Queen-Musical We Will Rock You auf der Bühne und spielte 4 verschiedene Hauptrollen in über 1200 Shows in Köln, Zürich, Wien, Stuttgart, Basel, Essen, im Theater des Westens in Berlin, in München, Frankfurt und Hamburg. In der Band- und Galaszene ist Sascha europaweit mit diversen Rockformationen und Galabands unterwegs und ist zudem für unzählige Galas und Konzerte als Organisator tätig, wie auch für die Gala „Musical Meets Pop“ der Freilichtspiele Tecklenburg. Sascha hatte die Ehre, die „Rock meets Classic“ Show auf dem Wacken Open Air Festival mit AC/DCs „Thunderstruck“ vor 75.000 Metal-Fans zu eröffnen! Er tourte zudem mit „Rock Meets Classic“ durch 6 Länder und teilte die Bühne mit Bonnie Tyler und Alice Cooper sowie vielen anderen Hochkarätern der Rockszene. Seit Januar 2017 ist Sascha der neue Frontman von „The Queen Kings.“ Die Formation gilt als eine der besten Queen-Tribute-Bands und tourt schon seit vielen Jahren durch Deutschland und Europa und spielt im Jahr bis zu 100 Konzerte.

Rainer Kraft ist zusammen mit Sascha Krebs der Organisator des „Sandhäuser Open-Air“ , bei dem u. a. Michaela Schaffrath, Daniel Küblböck, Ross Antony, Sandy Mölling, Isabel Edvardsson und Chris Thompson (ex-Manfred Mann’s Earth Band) zu Gast waren. Kraft & Krebs sind zudem Künstler und „Masterminds“ des Projekts „Musical Meets Rock“. Die beiden „Sandhäuser Jungs“ bereichern seit nun fast 20 Jahren die Musik-Landschaft mit außergewöhnlichen Stimmen, grandiosen Live-Shows und einem Repertoire, das Songs von Howard Carpendale, Heintje, Karel Gott, Roland Kaiser mit Songs von AC/DC, Rammstein, Foreigner, Queen und vielen, vielen mehr kombiniert. Rainer Kraft tritt zudem an der Seite seiner Frau Vanessa als „Kraft und Kraftin“ auf.

Johanna Weitkamp (Musikalische Leitung) studierte Hauptfach Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik in Leipzig bei GMD Prof. Olaf Koch, belegte mehrfach Dirigentenkurse bei GMD Prof. Kurt Masur, GMD Prof. Rolf Reuter, GMD Prof. Otmar Suitner sowie bei GMD Prof. Heinz Rögner und legte das Diplom im Fach Orchesterdirigieren und im Fach Korrepetition ab. Bereits während des Studiums ging sie für zwei Spielzeiten als Solokorrepetitorin an das Theater der Stadt Meiningen. Anschließend war sie mehrere Jahre als 1.Kapellmeisterin am „Elbe-Elster-Theater“ Lutherstadt Wittenberg engagiert, danach am „Musiktheater im Revier“ in Gelsenkirchen. Daneben studierte sie 1990 bis 1993 Wirtschaftsinformatik. Nach drei Jahren Tätigkeit als Informatikerin in einem Softwarehaus für Privatbanken in Frankfurt/Main kam sie am 1.1. 1997 als Softwareentwicklerin zur SAP.  Dort gründete sie das SAP Sinfonieorchester und ist seither dessen Chefdirigentin.

So 21.07.2019, 19:30 Heidelberg, Wilhelmsplatz

Open Air Benefiz-Konzert

Mit Thomas Kiessling (Tenor), Kerstin Bauer (Sopran), Susanne Pister (Piccoloflöte), Sascha Krebs (Rocktenor), Rainer Kraft (Rockbariton)

Musikalische Leitung: Johanna Weitkamp

PROGRAMMFOLGE:

Wolfgang Amadeus Mozart „Die Zauberflöte“ Ouvertüre und Arie des Tamino „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“                                 

Antonio Vivaldi Konzert für Piccoloflöte und Streichorchester RV 443

Johann Strauss „Der Zigeunerbaron“ „Wer uns getraut“

Giacomo Puccini „Gianni Schicchi“ “O mio babbino caro”

Di Capua „O Sole Mio“

Franz Lehar „Die Lustige Witwe“ „Lippen schweigen“

PAUSE

Giuseppe Verdi „Aida“ Triumphmarsch

Giacomo Puccini „Tosca“ „E lucevan le stelle“

Franz Lehar „Lustige Witwe“ „Vilja“

Puccini „Turandot“ „Nessun dorma“

Giuseppe Verdi „La Traviata“ Trinklied

Udo Jürgens „Krone der Schöpfung“

Led Zeppelin “Stairway to heaven”

Jacques Offenbach „Orpheus in der Unterwelt“ Ouvertüre

John Miles “Music was my first love”

ABBA “Thank you for the music”

ENDE

Für den charismatischen Sänger Thomas Kiessling mit seiner beeindruckenden Bühnenpräsenz ist Singen ein Lebenselixier. In den 80er Jahren absolvierte er eine klassische Ausbildung zum Opernsänger. Das war in Frankfurt bei so illustren Lehrern wie Helmut Rilling und Rolf Reinhard. 1998 geschieht ein Glücksfall: Kiessling wurde für das Trio „Die jungen Tenöre“ gecastet, das bei der Ausscheidung zum Grand Prix Eurovision mitwirkte. Danach begann eine atemberaubende Karriere. Das Tenor-Trio wurde zur Keimzelle einer ganzen Pop-Klassik-Szene, die bis zu einer heute aktuellen Gruppe wie Adoro reicht. Das Ensemble war fast ununterbrochen auf Tour, drehte für’s Fernsehen, produzierte Alben und gastierte in ganz Europa. 2003 stieg Thomas Kiessling aus der Formation aus, um seinen eigenen Weg fortzusetzen. Seither arbeitet er frei und das auf unterschiedlichsten Ebenen. Er sang Opern (unter anderem „Tosca“ an der Seite von Franz Grundheber), gab jahrelang große Weihnachtskonzerte in Berlin und gastierte in der New Yorker Carnegie Hall.

Die in Trier geborenen Sopranistin Kerstin Bauer begann ihre klassische Gesangsausbildung 2008 an der Musikhochschule Köln. Im Anschluss studierte sie an der Manhattan School of Music in New York City. Kerstin übernahm u.a. die Rolle des Cupido in Orpheus in der Unterwelt von Offenbach, spielte die Susanna in Sancta Susanna von Hindemith, sowie die Eurilla in Orlando Paladino von Haydn. Außerdem war sie als Mädchen in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny von Weill zu sehen. Weitere Engagements und Konzerte führten Kerstin beispielsweise an das Eckhof-Theater Gotha, die Theater Solingen und Remscheid, die Liederhalle Stuttgart und die Carnegie Hall New York. 2015/2016 war Kerstin Teil des Ensembles von A.L. Webbers Das Phantom der Oper, der deutschen Originalproduktion am Metronom Theater Oberhausen. Von 2012 bis 2014 war Kerstin Stipendiatin des DAAD zur künstlerischen Weiterbildung in den USA, 2015 Bayreuth-Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Trier/Luxemburg.

Susanne Pister studierte Hauptfach Flöte an den Hochschulen für Musik in Düsseldorf und in Frankfurt/Main. Anschliessend ging sie für 4 Jahre als Soloflötistin an das staatliche Sinfonieorchester Joensuu in Finnland. Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland ist sie Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik in Mannheim. Sie leitet an einer Gesamtschule die Bläserklassen und gibt Flötenunterricht. Sie ist Mitglied in mehreren Kammermusikformationen und spielt regelmäßig in verschiedenen Sinfonieorchester. Seit mehr als 10 Jahren ist Flötistin im SAP Sinfonieorchester.

Sascha Krebs erhielt seine klassische Gesangs- und Schauspielausbildung in Heidelberg und Hamburg. Sein erstes Engagement führte ihn nach Tecklenburg, wo er im Zigeunerbaron wie auch in Hair mitwirkte. Er wirkte in vielen namenhaften Musicals an der Oper Bonn und dem Wiener Raimund Theater mit, u.a. der Rocky Horror Show und Tanz der Vampire. Sascha spielte die Titelrolle in Jesus Christ Superstar in acht verschiedenen Produktionen. Als Ensemblemitglied des Mannheimer Capitol gastierte er dort mit Ladies’ Night, Einer flog übers Kuckucksnest, Jailhouse Blues, I Want It All, The Wolf With The Red Roses, HAIR, Jesus Christ Superstar in Concert, Evita u.v.m. Sascha ist auf diversen CD-Aufnahmen zu hören, darunter die Einspielungen Romeo & Julia On Ice, die Webber Gala LIVE, Tire Tracks und Musical Highlights. Darüber hinaus war Sascha Sänger der Band „B. Lyrical Joel Meets The Boss“ und „We Rock“, arbeitete mit namhaften Künstlern wie Armin Rühl (Grönemeyer), Harry Schneck (Westernhagen) und Robbee Mariano von den Söhnen Mannheims. Saschas Soloalbum „Reckless Rebel“ erschien im Juli 2005, im Dezember 2002 veröffentlichte er „Rockcastle“, nachdem sein Debütalbum „Different Ways“ im Juli 2001 erschienen war. Sascha stand seit der ersten Stunde bei dem Queen-Musical We Will Rock You auf der Bühne und spielte 4 verschiedene Hauptrollen in über 1200 Shows in Köln, Zürich, Wien, Stuttgart, Basel, Essen, im Theater des Westens in Berlin, in München, Frankfurt und Hamburg. In der Band- und Galaszene ist Sascha europaweit mit diversen Rockformationen und Galabands unterwegs und ist zudem für unzählige Galas und Konzerte als Organisator tätig, wie auch für die Gala „Musical Meets Pop“ der Freilichtspiele Tecklenburg. Sascha hatte die Ehre, die „Rock meets Classic“ Show auf dem Wacken Open Air Festival mit AC/DCs „Thunderstruck“ vor 75.000 Metal-Fans zu eröffnen! Er tourte zudem mit „Rock Meets Classic“ durch 6 Länder und teilte die Bühne mit Bonnie Tyler und Alice Cooper sowie vielen anderen Hochkarätern der Rockszene. Seit Januar 2017 ist Sascha der neue Frontman von „The Queen Kings.“ Die Formation gilt als eine der besten Queen-Tribute-Bands und tourt schon seit vielen Jahren durch Deutschland und Europa und spielt im Jahr bis zu 100 Konzerte.

Rainer Kraft ist zusammen mit Sascha Krebs der Organisator des „Sandhäuser Open-Air“ , bei dem u. a. Michaela Schaffrath, Daniel Küblböck, Ross Antony, Sandy Mölling, Isabel Edvardsson und Chris Thompson (ex-Manfred Mann’s Earth Band) zu Gast waren. Kraft & Krebs sind zudem Künstler und „Masterminds“ des Projekts „Musical Meets Rock“. Die beiden „Sandhäuser Jungs“ bereichern seit nun fast 20 Jahren die Musik-Landschaft mit außergewöhnlichen Stimmen, grandiosen Live-Shows und einem Repertoire, das Songs von Howard Carpendale, Heintje, Karel Gott, Roland Kaiser mit Songs von AC/DC, Rammstein, Foreigner, Queen und vielen, vielen mehr kombiniert. Rainer Kraft tritt zudem an der Seite seiner Frau Vanessa als „Kraft und Kraftin“ auf.

Johanna Weitkamp (Musikalische Leitung) studierte Hauptfach Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik in Leipzig bei GMD Prof. Olaf Koch, belegte mehrfach Dirigentenkurse bei GMD Prof. Kurt Masur, GMD Prof. Rolf Reuter, GMD Prof. Otmar Suitner sowie bei GMD Prof. Heinz Rögner und legte das Diplom im Fach Orchesterdirigieren und im Fach Korrepetition ab. Bereits während des Studiums ging sie für zwei Spielzeiten als Solokorrepetitorin an das Theater der Stadt Meiningen. Anschließend war sie mehrere Jahre als 1.Kapellmeisterin am „Elbe-Elster-Theater“ Lutherstadt Wittenberg engagiert, danach am „Musiktheater im Revier“ in Gelsenkirchen. Daneben studierte sie 1990 bis 1993 Wirtschaftsinformatik. Nach drei Jahren Tätigkeit als Informatikerin in einem Softwarehaus für Privatbanken in Frankfurt/Main kam sie am 1.1. 1997 als Softwareentwicklerin zur SAP. Dort gründete sie das SAP Sinfonieorchester und ist seither dessen Chefdirigentin.

So 07.07.2019, 18:00 Theater Trier

Benefizkonzert zugunsten Nestwärme e.V. sowie für die Kinder- und Jugendarbeit des Theaters Trier

PROGRAMM

Thomas Kiessling (Tenor) und Kerstin Bauer (Sopran), Solo-Piccoloflötistin Susanne Pister und das SAP-Sinfonieorchester sind zu Gast im Theater Trier

Musikalische Leitung: Johanna Weitkamp

Der berühmte Tenor Thomas Kiessling ist gemeinsam mit dem SAP-Sinfonieorchester und der Sopranistin Kerstin Bauer zu Gast im Großen Haus und präsentiert ein mitreißendes Konzert zum Abschluss der Spielzeit.

Der Erlös des Benefizkonzertes wird zugunsten des Vereins Nestwärme e.V. Deutschland sowie zur Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit des Theaters Trier gestiftet.

Gesungen werden beliebte Arien der Opernliteratur wie zum Beispiel „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ aus „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart, „Nessun Dorma“ aus Giacomo Puccinis „Turandot“ oder „Brindisi“ aus Verdis „La Traviata“. Zudem sind Werke von Jacques Offenbach, Antonio Vivaldi oder Richard Strauss sowie neapolitanische Lieder und Arien zu hören.

Das Benefizkonzert „Bravissimo“ findet am 7. Juli um 18:00 Uhr im Großen Haus des Theaters Trier statt.

Die musikalische Leitung hat Johanna Weitkamp. Moderieren wird Stefan Konrad. Der Verein nestwärme e.V. Deutschland, gegründet in Trier vor 20 Jahren, versteht sich als Durchführender und als Initiator, um mit seinem „NESTWÄRME-MODELL“ bestehend aus wirkungsorientieren Projekten mit und für Familien mit beeinträchtigen Kindern und deren Unterstützern in einem vielschichtigen Netzwerk, die notwenige „NESTWÄRME“ für alle erlebbar zu machen. Nestwärme bezeichnet im biologischen Kontext eine Mindesttemperatur, die in einem Nest herrschen muss, damit sich das Gelege entwickeln und reifen kann. Im übertragenen Sinn ist „Nestwärme“ ein Ort an dem jeder Mensch das Gefühl von Geborgenheit, Vertrauen, Zuwendung und Geliebt-sein in einem sozialen Gefüge wie Familie, Freunde oder Kollegen erfährt.

Karten für 25 € (ermäßigt 15 €) sind an der Theaterkasse sowie online unter www.theatertrier.de erhältlich.

Mo 11.3.2019, Hamburg, Elbphilharmonie, Grosser Saal: Benefizkonzert

Niels Wilhelm Gade (1817 – 1890):
Ouvertüre „In the Highlands“ op.7

Ludwig van Beethoven (1770 -1827):
Klavierkonzert Nr.5 op. 73 in Es-Dur

Solist: Kai Adomeit

Pause

Johannes Brahms (1833 – 1897): Sinfonie Nr. 1 c-moll, op. 68
I. Un poco sostenuto – Allegro – Meno Allegro
II. Andante sostenuto
III. Un poco Allegretto e grazioso
IV. Adagio – Più Andante – Allegro non troppo, ma con brio – Più Allegro

Musikalische Leitung: Johanna Weitkamp

Link zur Elbphilharmonie Hamburg

Sa 02.02.2019, 18:00 Uhr, Pirmasens, Festhalle: Benefizkonzert

Niels Wilhelm Gade (1817 – 1890):
Ouvertüre „In the Highlands“ op.7

Ludwig van Beethoven (1770 -1827):
Klavierkonzert Nr.5 op. 73 in Es-Dur
Solist: Kai Adomeit

Pause

Johannes Brahms (1833 – 1897): Sinfonie Nr. 1 c-moll, op. 68
I. Un poco sostenuto – Allegro – Meno Allegro
II. Andante sostenuto
III. Un poco Allegretto e grazioso
IV. Adagio – Più Andante – Allegro non troppo, ma con brio – Più Allegro

Musikalische Leitung: Johanna Weitkamp

Sa 19.1.2019, 20 Uhr, Heidelberg, Stadthalle: Benefizkonzert Zusammenklang

Bedrich Smetana (1824 – 1884):
Sinfonische Dichtung „Wallensteins Lager“ op. 14

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827):
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827):
Konzert für Klavier und Orchester „Emperor“
Nr. 5 Es-Dur op. 73

Solist: Kai Adomeit

Musikalische Leitung: Johanna Weitkamp

Sa 12.01.2019, 18:00 Uhr, Heidelberg, Christuskirche: Benefiz-Neujahrskonzert

Begrüßen Sie mit uns das Neue Jahr
mit Klängen von:
Daniel Francois Esprit Auber, Emil Waldteufel,
Eduard Strauss, Josef Lanner, Josef Strauss,
Johann Strauss (Vater und Sohn), Joseph Strauss,
Bedrich Smetana, Gioacchino Rossini
Musikalische Leitung: Johanna Weitkamp

Karneval der Tiere Kinderhörbuch

Das Kinderhörbuch „Karneval der Tiere“ mit Downloadlink per QR-Code steht nun zu Bestellung im SAP-Shop zur Verfügung:

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Musik: Camille Saint-Saëns
Text: Johanna Weitkamp
Zeichnungen: Hartmuth Schweizer
Klavier: Elke Burger von Stein; Akiko Inagawa
Musiker des SAP Sinfonieorchesters
Musikalische Leitung: Johanna Weitkamp

Der Teil der Einnahmen aus diesem Buchverkauf, der die Herstellkosten übersteigt, kommt dem im Eingangstext des Buches genannten gemeinnützigen Zweck, dem Hopp-Kindertumorzentrum am Nationalen Centrum für Tumorforschung in Heidelberg (KiTZ) zugute.